Angst vor Praxiswachstum?

Mehr als ein Zahnarzt hat schon bei der Vorstellung von Expansion Schweißperlen am Rücken gespürt! Wer hat nicht schon mal die Erfahrung gemacht, dass ein neu-eingestellter Mitarbeiter (Zahnarzt, Assistent, Helferin...) nicht immer gleich mehr Produktion ist? Manche sind sogar nur eine Last. Oder wie ist es mit der Vorstellung, dauerhaft erhöhte Kosten wegen neuen Geräten oder größeren Praxisräumlichkeiten oder mehr Personal tragen zu müssen? Eine hohe Verantwortung. Fast jeder Zahnarzt kommt irgendwann zu dem Punkt, wo er die Wahl hat, zwischen Expansion mit erhöhten Risiken und Schrumpfung mit einem kleineren Umfeld, leichter unter Kontrolle zu halten. So in der Art: "wenn ich allein behandle, verdiene ich mehr, als wenn ich einen Assistenzarzt beschäftige!"

 

Wie sollen Sie Ihre Praxis ausrichten, wenn Sie nicht mal wissen, welche "Reformen" die Zukunft mit sich bringen wird?

Viele Zahnärzte haben prinzipiell nichts gegen Expansion und wären bereit, diese anzustreben und die nötigen Schritte zur Ertragssteigerung Ihrer Praxis zu unternehmen. Sie fragen sich allerdings, welche Schritte langfristig die Richtigen sind, wegen der "fantasievollen Kreativität" unserer Politiker? Ist es nicht gefährlich, sich auf eine Strategie festzulegen, wenn man nicht weiß, wie die Gesetzeslage in 10 Jahren aussehen wird?

 

Aus dem Ausland kommt die Antwort

Wer gerne über den Atlantik schaut, wird ein ziemlich realistisches Bild dessen bekommen, wie der Beruf "Zahnarzt" in 10 oder 20 Jahren aussehen könnte. In den USA ist es bereits längst so, dass die Krankenkassen so gut wie keine zahnärztlichen Leistungen mehr erstatten. Fast alles wird als Privatleistung verkauft. Jeder Zahnarzt ist vor allem ein Unternehmer, der natürlich seine Patienten bestmöglich behandeln muss, aber auch die anderen 6 Bereiche einer Praxis gar nicht vernachlässigen darf, wenn er überleben will. Dazu gehört Praxisführung, Personalmanagement, Marketing, Verkauf der Privatleistung, Finanzmanagement, und Optimierung der Behandlungs- und Verwaltungsabläufe durch ein permanentes Qualitätsmanagement.

 

Das einzige, was wir jetzt schon mit Sicherheit wissen ist, dass unser Gesundheitssystem in Zukunft sich immer mehr in EINE Richtung entwickeln wird:

wer etwas besonders haben will, muss bereit sein, dafür zu zahlen. Wer davon leben will, muss bereit sein, seine Privatleistung anzubieten und zu verkaufen. Die Krankenkassen werden die Patienten immer weniger unterstützen, möglicherweise die Zahnärzte mit neuen bürokratischen Regeln überhäufen und den erzielbaren Ertrag stets reduzieren. Wer seine Zukunft als Zahnarzt grundlegend sichern will, muss sicherstellen, dass er seine Abhängigkeit von den Krankenkassen drastisch reduziert... Und am besten ganz und gar ohne sie arbeitet. Das bedeutet für ihn, dass er ein starkes Wachstum im Bereich Privatleistungen anstreben muss.

 

Das grundlegende Naturgesetz

Über Expansion gibt es ein grundlegendes Naturgesetz. Und es heißt: "Entweder expandieren die Sachen, oder sie schrumpfen. Es gibt keinen Mittelweg, so etwas wie Gleichstand". Dieses Naturgesetz haben Sie schon längst bei Ihren Patienten beobachten können: Entweder sie pflegen Ihre Zähne ordentlich, lassen sie restaurieren, machen regelmäßige PZR... Dann geht der Zustand der Zähne nach oben. Oder sie pflegen sie zu wenig... Dann brauchen wir Ihnen nicht zu sagen, was mit den Zähnen passiert!

Das gilt auch für ein Haus, für ein Auto, für eine Ehe-Beziehung... Und für eine Praxis! Gleichstand gibt es nicht, es ist eine reine Illusion. Allein, wenn Sie betrachten, dass Sie mit Ihrer Praxis nicht alleine sind, dass jedes Jahr Tausende von neuen Zahnärzten Ihr Studium beenden und selbst eine gut laufende Praxis anstreben, dass Gesetze sich ständig ändern, das durch Inflation der Wert des Geldes ständig weniger wird, dann wissen Sie das! Zahnärzte, die auf dem Stand von vor 20 Jahren geblieben sind, können heutzutage nicht mehr überleben. Allerdings damals, als sie entschieden hatten, die Praxis lieber auf Sparflamme zu fahren, sah es so aus, als wäre es eine schlaue Entscheidung. Denn in den ersten Jahren hieß es weniger Kosten, weniger Stress mit Personal und mehr Ertrag!

 

Was ist die Lösung?

Korrekte Expansion ist eine Expansion, wo man das eingenommene Gebiet ohne Anstrengung halten kann. Das ist die Art von Expansion, die Erfolg bedeutet und Freude macht. Alles andere ist mit Überanstrengung verbunden, weil man zwar gewachsen ist, aber ohne das nötige Wissen und ohne die nötige Kontrolle, um diese Expansion leicht verdauen zu können. Das Problem ist nicht die Expansion an sich sondern, dass meistens Expansion angestrebt wird, ohne VORHER bzw. WÄHREND der Expansion die Strukturen der Praxis sowie die Art und Weise, wie man die Erbringung der Leistung sicherstellt, angepasst werden. Es ist als ob Sie gerade Ihren Führerschein gemacht hätten und ein Ferrari in die Hände bekommen würden. Gefährliche Verantwortung, wenn man nicht vorher gelernt hat, damit umzugehen! Man fährt schneller gegen die Wand, als es einem lieb ist!

 

Der Grund, warum Ihre Praxis gut läuft, sind SIE! Deshalb wäre es ideal, in dem Moment wo Sie expandieren wollen und neues Personal einstellen, wenn Sie es schaffen würden, diesem Personal Ihr ganzes Wissen sowie Ihr Qualitäts- und Disziplin-Anspruch zu übertragen. Im Grunde wenn Sie allein für Expansion gesorgt haben, Expansion mit weiterem Personal aber nicht klappt, hat es immer damit zu tun, dass diese Übertragung Ihres Know-hows und Ihrer Kontrolle nicht erfolgreich durchgeführt wurde.

 

Der Weg zur korrekten Expansion geht also durch 3 Schritte:

1- Herausfinden und festlegen, WAS Sie gut machen und WIE Sie es tun, damit Sie dieses Wissen vollständig übergeben können.

2- Den neuen Mitarbeitern klar machen, welche "Wertvolle EndProdukte" von ihnen erwartet werden, d.h. nicht nur, was sie tun sollen und wie, sondern wie das Ergebnis aussehen soll, um als wertvolle Leistung betrachtet zu werden. Dies kann nur durch eine individuelle, interne Einarbeitung bzw. Weiterbildung erfolgen. Und dies sollte mit JEDEM Mitarbeiter erfolgen, EGAL, wie erfahren er/sie ist. Denn JEDE Praxis hat ihre Besonderheiten! Und es sind genau DIESE Besonderheiten, die Sie übertragen wollen.

3- Kontrollmaßnahmen erarbeiten, die durch die Einrichtung von individuellen Statistiken für jeden einzelnen Mitarbeiter (und für Sie!) ganz genau die tatsächliche Produktion messen können. Diese Statistiken werden als Haupt-Führungsinstrument verwendet, um zu bestimmen, entsprechend der vergangenen Ergebnisse, was zukünftig gemacht werden muss. Optimal lässt sich dieser Schritt mit einem stark ergebnis-orientierten Mitarbeiterbezahlungs-System verbinden, damit Ihre Mitarbeiter tatsächlich einen guten Grund haben, mehr zu leisten. Gute Produktion muss ja honoriert werden! Und schlechte Produktion darf auf keinen Fall honoriert werden, sonst erhalten Sie noch mehr schlechte Produktion!

 

Wie machen Sie das?

Eine solche Vorbereitung bzw. Umstellung passiert natürlich nicht von heute auf morgen. Wir helfen Ihnen, Ihre korrekte Expansion mit Erfolg zu planen. Machen Sie jetzt unsere Quick-Check-Praxisanalyse, um herauszufinden, wo Sie sich auf dem Weg zur korrekten Expansion befinden, und was noch gemacht werden sollte. Oder Kontaktieren Sie uns jetzt.

 

EFFECTIVE MANAGEMENT SOLUTIONS - Dominique Bouyer - Die Zahnarztberater 
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